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Wir sind gewohnt frisch aus dem 17er-Startblock gekommen und direkt zum Durchstarten bereit. Pünktlich zum Auftakt werfen wir gleich mal einen Blick ins neue Jahr: mit einigen Neujahrsgrüßen unserer “0711er”.

Ein Beitrag von Alessandra, Valentina, Maren & Marcel


Wie würde Dendemann sagen: Frohes Neues, Partybrüder und -schwestern! Na, auch wild entschlossen, in 2017 mehr Sport zu machen, weniger zu arbeiten und keine populistischen Dummbatze in den Bundestag zu wählen? Sehr gut, und gerade das letzte lässt sich doch machen. Für uns war 2016 ein ereignisreiches Jahr. Wir hatten das Glück, mit vielen interessanten Menschen ins Gespräch zu kommen – zum Beispiel im Rahmen unserer „0711er der Woche“-Reihe.

Einige dieser Stuttgarterinnen und Stuttgarter haben wir gefragt, was sie sich für 2017 wünschen und vorgenommen haben. Viel Spaß mit den Neujahrsgrüßen. Noch mal mit Dende: Die ersten sind die schwersten, frohes Neues, auf euch.

 

Tim Bengel (Kunscht aus Sand und Gold): Ich wünsche mir für 2017, dass alle Visionäre da draußen in der Welt weiter hart arbeiten und wir zusammen unmögliche und grandiose Dinge erreichen. Auf dass all unsere Träume wahr werden!

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Michaela Korte (innerview): Für 2017 wünsche ich der Welt Zuversicht, Achtsamkeit und Frieden, eine bessere Zeit und mehr gute Nachrichten für alle. Auf das alle, die glücklich sind, es auch wissen! Für mich persönlich wünsche ich mir Gesundheit, Glück und Freude für meine Lieben und mich. Ein wunderschönes erstes Lebensjahr mit Baby und Mann und dass wenig schlaf uns Spaß macht. 🙂 Meinen Freunden nur das Beste und hier und da eine gute Flasche Wein, Sonnenschein und viel zu lachen mit ihnen. Happy 2017 everyone. ♡

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Matthias Straub (The Opéra, S T . Malo): Das Motto für 2017 soll sein: Start again! Nicht nur, weil ich mich selbst (immer wieder) neuen Herausforderungen stellen möchte. Sondern auch weil ich glaube, dass die Welt und insbesondere die USA, Europa, Ost-Europa sowie der Nahe und Mittlere Osten an vielen Punkten derart verfahren und ineinander verkeilt sind, dass nur noch ein Neustart helfen kann.

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Thorsten „Putte“ Puttenat (Die Stadtisten): Jetzt mal weniger Hysterie und mehr radikale Gelassenheit. Das mit der Empathie üben wir auch im neuen Jahr weiter. Und da Behauptungen weiterhin in Mode sein werden, machen wir mit und stellen gute auf. Wider der Kleingeistigkeit. Deshalb: Gute Leute müssen gute Sachen zusammen machen. Jetzt erst recht, denn die anderen machen ihren Scheiß und feiern ihre Wut. Wohl an, mit Herz und Humor, auch wenn 2017 womöglich noch heftiger wird, als es 2016 schon war. Weiter geht’s.

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Ingmar Volkmann (Stuttgarter Zeitung, Stadtkind u.a.): Neben den Wünschen, die ich jedes Jahr erneuere, also Weltfrieden, den Hauptgewinn beim Euro-Jackpot und beidfüßiges Talent auf Real-Madrid-Niveau für mein Söhnchen, wünsche ich mir für 2017: nichts. Bin nämlich wirklich wunschlos glücklich. Wobei: Ich habe Rücken, das wird im Alter nicht besser, also hätte ich gegen ein bisschen mehr Spielraum im linken Rückenwirbelbereich nichts einzuwenden.

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Christoph Schwarz (Marz): Meine Wünsche fürs kommende Jahr sind mit einem Blick zurück sehr simpel: Eine etwas friedlichere Welt, Gesundheit allen denen, die mir nahe stehen und mögen die positiven Meldungen am Jahresende überwiegen!

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Martin Elbert (Kessel.TV): Um es mit in der Kessel.TV-Sprache Version 20.16 zusagen: Uns reicht der Ticker, wir haben die Bilder und sowieso: Bäcker wäre besser. Immer. Bäcker wäre immer besser. Für alle Menschen. Die Menschen brauchen mehr Bäcker.  Ich wünsche mir: den VfB in der 1. Liga. Dass ich der schwäbischen Legende nach im März endlich gescheit werde.

Und dass Stuttgart weiterhin die weltbeste Stadt bleibt, die einzige mit einem Feinstaubalarm, um den uns Gerüchten zu Folge sogar Paris und Peking beneiden.

Oder anders gesagt: Frage nicht, was dein Kessel für dich tun kann, sondern, was du für deinen Kessel tun kannst. Ich wünsche mir wieder mehr faktisch und weniger postfaktisch. Einen kühlen Kopf zu bewahren und Sachlagen nüchtern zu bewerten, wird 2017 sehr wichtig sein. Lieber eine Minute länger nachdenken als eine zu wenig. Nur Headlines lesen hat noch nie gereicht und wird es auch in Zukunft nicht.

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Tobias Reisenhofer (Stuttgart Festival): 2017, wir können das besser als 2016!

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DJ Emilio (Kolchose DJs): Ich wünsche mir für 2017, dass die Politik so schnell wie möglich ein neues Gesetz verabschiedet, welches eine Videoüberwachung von öffentlichen Plätzen und Raum ermöglicht. Im Zuge dessen wünsche ich mir, dass das allgemeine Persönlichkeitsrecht eingeschränkt wird. Und ich wünsche mir, dass Verbrechen wieder verstärkt von deutschen Mitbürgern begangen werden. Es kann und darf nicht sein, dass uns Flüchtlinge in unserem Land alle kriminellen Handlungen und Taten, so wie in 2016 geschehen, wegnehmen.

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Heiko Grelle (Schräglage): Mein Wunsch ist genauso simpel wie naiv: Ich wünsche mir, dass sich die Menschheit auf die Menschlichkeit besinnt, aufhört sich über Gewalt und Macht zu definieren und an einem friedlichen Miteinander arbeitet, quer durch alle Gesellschaftsschichten, Kulturen, Religionen, Hautfarben oder gar Fußballvereinszugehörigkeiten. Kurz gesagt: TOLERANZ!

bildschirmfoto-2016-12-28-um-23-01-12Igor Tipura (Kitjen): Zu 2016: Geh’ endlich vorbei! 2017: Gib’ dir mal ein bisschen mehr Mühe!

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Horst Wanschura (Designermode): Die Welt ist aus den Fugen geraten und das überall und in jedem Bereich! Krieg, Flüchtlinge, Vergewaltigung, Krankheit, Intoleranz, Armut, Respektlosigkeit, all diese Dinge haben sich 2016 stark ausgeprägt. Für 2017 wünsche ich mir wieder mehr Frieden, Zuneigung, Respekt, Toleranz, dass die Menschen wieder anfangen über andere Menschen nachdenken – über Ursache und Wirkung. Das fängt schon im Kleinen an, der Egoismus ist groß, überall!

Wir müssen uns alle etwas zurücknehmen und miteinander sein, nicht gegeneinander, sonst haben wir verloren.

Ich wünsche unserer Stadt Stuttgart vor allem Frieden, viel weniger Demonstrationen, die immer wieder unseren Einzelhandel lahm legen. Viele schöne, neurenovierte Ecken in der Innenstadt, dass endlich mal wieder unsere guten Kunden von außerhalb Lust bekommen, wieder nach Stuttgart zu kommen, bevor der ganze Einzelhandel zusammenbricht. Ich wünsche der Stadt, dass in den mittlerweile großen Leerstand viele neue und gute Geschäftsideen fruchten und dass das Billigsegment endlich mal zum Punkt kommt. Nur mit billig dreht die Erde sich auch nicht weiter. Ich wünsche mir wieder mehr Wertschätzung für Service, Beratung, Design und Qualität. Ja 2017, wir kommen …

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Sara Johanna Dahme (Theater Rampe, Stadtteilbauernhof Bad Cannstatt): Für 2017 wünsche ich mir, dass nicht schon wieder ,Modetrends’ aus den Abgründen meiner Jugend hip werden, Huss und Hodn ein neues Album rausbringen, öffentliche Verkehrsmittel endlich günstiger werden und ich es bis nach Japan schaffe. Das Übliche und alles andere wünsche ich jedem, der sich drüber freut! Love & Peace …

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Christoph Wiegand (Weekend): 2016 war an vielen Stellen ein scheiß Jahr. Auf ein besseres 2017, lasst uns gut zueinander sein.

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Johannes “Strachi” Strachwitz (0711): Ich wünsche mir für 2017 mehr Gelassenheit. Mehr Zeit für Familie und Freunde. Weniger für das Smartphone und Social Media. Ich wünsche mir mehr “real social”. Ansonsten wünsche ich mir mehr Fokus auf die verschiedenen Dinge die mir wichtig sind. Mehr Fokus = mehr Zeit für anderes.

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Michael Setzer (Kessel.tv, end of green): Ich wünsche mir ein Pony oder ein Einhorn. Keine Ahnung, ob das etwas hilft, besser macht oder zur Rettung der Welt beiträgt. Da ich das bisher nicht ausprobiert habe, wäre es zumindest ein Versuch wert. Wir werden auf der Couch sitzen, hören uns gemeinsam mit den Freunden und dem Hund Platten von Motörhead und Springsteen an, hauen uns gegenseitig schlaue Sätze von Roger Willemsen um die Ohren und geben uns die Touchfist – auf jeden anständigen Menschen, der noch lebt und je gelebt hat.

Wir erheben unsere Tassen auf jeden Menschen mit der Sonne im Herzen. Und wir löffeln natürlich Eis aus der Verpackung. 

Später laufen wir durch die Stadt und lassen uns als naive Idioten beschimpfen, obwohl wir’s besser wissen. Und wir singen: ,Das ist nicht die Sonne, die untergeht, sondern die Erde, die sich dreht’. Das ist vom ollen Thees Uhlmann, auch ein Guter. Fällt mir nur geil ein.

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Reiner Bocka (Café Galao): Lasst uns 2017 über den eigenen Tellerrand schauen! Und lasst uns 2017 die Stadt und die Welt lebendiger machen! Für Parkletts und Nachtruhe im Sommer erst ab 24 Uhr. Für finanzielle Förderung von liebevollen Kleinprojekten. Für steuerfreie Freigetränke für Musiker und Mitarbeiter. Für straffreie Besetzung von leerstehenden Häusern. Für freies Internet für alle. Gegen Rüstungsexporte. Für legalen Aufenthaltsstatus für Roma und Sinti und andere verfolgte Minderheiten. Für detailliertere Nachrichtenpolitik der öffentlich-rechtlichen Medien. Gegen Massentierhaltung und gegen den Einfluss von Öl- und Gas-Lobbyisten. Für veganes Essen und erneuerbare Energie. Für saubere Luft und gutes Wasser. Für mehr Liebe, Vertrauen, Zuversicht. Für sieben weitere glückliche Jahre Galao.

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Stoff Büttner (ApplausGin, Brightzeit, I love Sushi usw.): 2017 wird super! Viele neue Projekte. Immer machen, immer schaffen …

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Constantin Wizemann (Wizemann Areal): Wir blicken auf ein spannendes und erfolgreiches 2016 zurück, in dem das Wizemann Areal eine tolle Entwicklung hingelegt hat: neue Mieter und Konzepte sowie viele neue Veranstaltungen und Besucher auf dem Areal. Ich wünsche mir für 2017 erst einmal natürlich eine gesunde Familie, eine etwas ruhigere und weniger verrückte Welt, in der mehr miteinander und nicht gegeneinander gekämpft wird und selbstverständlich ein weiteres erfolgreiches Jahr im Wizemann Areal, mit vielen neuen spannenden Konzerten, Events und Formaten im ,Im Wizemann’. Besonders am Herzen im Areal liegt mir unser wizemann.space, ein coworking Space und Hub für innovatives, neues Arbeiten. Wir wollen dort u.a. die erste Anlaufstelle in der Region sein für Projekte und Themen mit einem gesellschaftlichen Mehrwert. Es wäre schön, wenn wir das im neuen Jahr umsetzen könnten.

Ach ja, und wenn die Stadt in 2017 besser erkennen würde, was Privatpersonen alles für die Stadt machen und mehr würdigen würde, wäre das schön.

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Jasmin Schlaich (Oh, wie wundervoll): Für 2017 wünsche ich mir wundervolle Momente. Ich wünsche mir, dass alle Menschen um mich Zeit finden, ihr Leben zu genießen, die kleinen Momente wertzuschätzen und ihr Glück finden. Ich wünsche mir, viele verkaufte neue Backbücher , treue Freunde und einen Job, den ich liebe. Ich wünsche Euch ein frohes neues Jahr 2017 in Stuttgart.

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Hannes Steim (Fluxus): Ich wünsche mir für 2017 einen sachlicheren Umgang mit den aktuellen Herausforderungen. Gerade weil sich inzwischen Meinungen oft stärker durchsetzen als belegbare Fakten. Wir müssen die Probleme erkennen und benennen können, um adäquate Lösungen zu finden. Was sich leider immer mehr zeigt, ist, dass Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft alleine nicht ausreichen. Die Thematik ist insgesamt einfach sehr kompliziert. Und trotzdem muss unsere Demokratie wehrhaft sein und ihre Werte verteidigen können. Dass ein Obdachloser an Heiligabend in einem Berliner U-Bahnhof angezündet wird, ist erschütternd. Ein Hoffnungsschimmer ist, dass ihm Mitmenschen zur Hilfe eilten und das Feuer löschen.

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Kleon Medugorac (Grafiker, Künsler, Musiker): Was wünsche ich mir für 2017? Hm … schwer zu sagen. Gerade scheint auf der Welt so vieles im Argen zu sein, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Also wünsche ich mir, dass die Menschheit wieder ein bisschen zur Ruhe kommt, und sich einige Köpfe mal etwas abkühlen. Ich wünsche mir, dass Vernunft und Miteinander wieder vor Profit und Gier kommen, dass auch im Kleinen die Leute zu ihrem Wort stehen und man sich auf andere verlassen kann. Ich wünsche mir, dass die Assis nicht schlafende Obdachlose anzünden, sondern wenigstens wieder soviel Stolz und Ehre haben, sich immerhin mit Gleichstarken zu kloppen. Und dass Politiker nicht offensichtlich Scheiße reden und Lügen können und damit davonkommen, oder sogar deswegen gewählt werden.

Ich wünsche mir, dass Geiz nicht mehr geil ist, sondern geizig, und das vernünftige Arbeit auch vernünftig bezahlt wird, also dass Vorstandsvorsitzende weniger verdienen und Krankenpfleger mehr.

Ich wünsche mir, dass weniger unnötiger Wegwerfmist produziert wird und die Industrie aufhört neue Produkte zu erfinden, die kein Mensch braucht oder jemals brauchen wird. Ich wünsche mir, dass das ,real life’ das beste iPhone aller Zeiten in den Schatten stellt. Ich wünsche mir soziale Verantwortung in jedem Einzelnen. Ich wünsche mir, dass in Stuttgart – aber nicht nur dort – nicht alle Freiflächen und Leerräume sofort an skrupellose, geldgeile Investoren verkauft werden, sondern erst einmal wenigstens ein bisschen darüber nachgedacht wird. Ich wünsche mir mehr Rückgrat, mehr Mut, mehr Kreativität und mehr Toleranz. Ich wünsche mir, dass wir miteinander reden, über alles. Ich wünsche mir weniger Werbung und mehr Kunst. Weniger Druck, weniger Feinstaub und mehr Luft! Ich wünsche mir eine Rückkehr zu mehr Menschlichkeit. Vielleicht braucht es dazu auch einen großen Knall. Aber eigentlich wünsche ich mir, dass uns der erspart bleibt. Und natürlich wünsche ich mir auch ein bissschen, dass ihr alle auf meine Seite www.kleon.graphics schaut, und noch ein bisschen mehr, dass ihr meine Musik auf www.any-music.de hört und mich und Paula auf www.derhund.org besucht …

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Monica Menez (Modefotografin, Foto- und Filmkünstlerin): Für 2017 wünsche ich uns eine friedlichere Welt und das positive Nachrichten überwiegen. Für mich persönlich kann es gerne so weitergehen wie in 2016! Schöne Projekte, Gesundheit und viel Zeit mit meiner Familie …

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Iassen Markov (Architekt, Musiker, Künstler): Für 2017 wünsche ich mir mehr Techno und mehr Beton.

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Marc C. Woehr (Urban Art Gallery): Ich wünsche mir für das neue Jahr, dass meine Familie und ich gesund bleiben, wir weniger Terror erleben müssen und die Menschen sich wieder mehr geben können und Zufriedenheit erleben.

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Yaw Kyeremeh („ARROW & BEAST“, Smile Skateboarding, Kicks n Coffee): Ich wünsche mir tatsächlich, dass alle gesund bleiben und glücklich sind! 2017 is all about love für mich. Cheers! Und wer Zeit und Lust hat, soll sich meinen Podcast „Er Sie & Ich“ mit Liya anhören.

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Anna Loges (Kvinna): Für 2017 wünsch ich mir das erste Mal eine Aushilfe oder Praktikantin für KVINNA! Da 2016 wieder ein schönes Jahr für KVINNA war, möchte ich einen kleinen Schritt weiter gehen. Und ein neues Lookbook ist auch endlich geplant. Das wird eine tolle Stuttgarter Local-Production und ich kann es kaum erwarten. Aber für mich persönlich wünsche ich mir für 2017, dass alle Menschen so viel Liebe, Frieden, Harmonie und gutes Essen bekommen, wie ich es mir auch wünsche!

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Caterina Maria Ghiani („ZouZou la Vey“): Ich wünsche mir für 2017, dass ich meine Reise weiter fortsetzen kann, und sie dazu führt, eine neue Heimat zu finden. Stuttgart wünsche ich nur das Beste und ich werde jederzeit mit Freude zurückkommen, allerdings nur zu Besuch 🙂 Danke 0711!

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Dirk Pohl (Jazzopen): Ich wünsche mir für 2017 weniger Hass, weniger Terror, weniger Ausgrenzung, weniger Pauschalverurteilung.

Und ganz wichtig: weniger AfD und Pegida!

Dafür wünsche ich mir mehr Liebe, mehr Differenzierung, mehr Offenheit, mehr Mitgefühl und ebenfalls ganz wichtig: mehr VfB-Siege.

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Peter James (Popbüro): Nix ist mehr wie früher, aber alles ist möglich! Das ist so beängstigend wie ermutigend und bleibt mutatis mutandis jedenfalls spannend. Meine Vorsätze: Mehr Respekt vor der Freizeit und weniger Jammern, denn Jammern erfreut andere.

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Susi Bauer (Stylistin): Ganz nach dem Motto ,Neues Jahr – neues Glück’ geht es mit voller Energie von vorne los – oder eher weiter. Wünsche und Vorsätze sind nicht zwischen Dezember und Januar umzusetzen, sondern eher zwischen Januar und Dezember.  Ich wünsche mir für Stuttgart, dass es weiterhin so fleißig an seiner Kreativität arbeitet. Wir sind auf einem sehr guten Weg und ich freue mich auf die Umsetzung toller Ideen und Konzepte aus der Mutterstadt #onelove0711

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Kim Hoss (Illustratorin, Grafikerin, Musikerin): Für 2017 wünsche ich mir, dass die Menschen ein bisschen freundlicher miteinander umgehen!

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Christian Dosch (vormals Film Commission): Mein persönliches 2016 war ein Jahr des Wandels. Nach sieben Jahren habe ich mich von der Film Commission Region Stuttgart verabschiedet, habe meine Ehrenamtsprojekte wie z.B. das Haus der Stille übergeben und bin aus einem Lieblingsort ausgezogen. Die Karten wurden neu gemischt. Beruflich in Afrika und privat im Allgäu unterwegs blicke ich zum Jahreswechsel etwas distanzierter auf Stuttgart, ein wirklicher 0711er bin ich wohl nicht mehr. Mein Motto für 2017: Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.

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Martin Kluck (Kipepeo-Clothing): Das Jahr 2016 war für unser Projekt Kipepeo-Clothing das erfolgreichste seit unserem Bestehen. Wir konnten einen neuen Computerraum an einem unserer Schulprojekte in Tansania in Betrieb nehmen und werden im neuen Jahr gleich mit dem Bau eines weiteren Schulgebäudes beginnen. Für unser Projekt wie auch für mich persönlich war 2016 ein ereignisreiches Jahr mit tollen Menschen und besonderen Begegnungen und ich freue mich, dass ich all diese Ereignisse mit den Menschen teilen konnte, die mir am Herzen liegen! Ich sage dann mal ,Prost’ und sende beste Neujahresgrüße an die ,Mutterstadt’ und die Welt!

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Ali und Basti Schwarz (Tiefschwarz): Wow, was ’n crazy, intensives, aber auch schönes Jahr 2016. Und all den Wahnsinn müssen wir hier ja nicht wiederholen. Wir freuen uns auf ein etwas entspannteres und weniger gewalttätiges Jahr. Kümmert euch um euer Umfeld, denn da können wir täglich selber etwas bewirken. Zudem werden es ,20 Jahre tiefschwarz’ für uns in 2017 und das wird natürlich auch gebührend gefeiert!

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Danijel Balasevic (Kicks-N-Coffee): 2017 soll für alle ein Jahr voller Freude sein, ein Jahr voller positiven Erinnerungen in der Mutterstadt.

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Lust auf mehr?

Das waren natürlich noch längst nicht alle 0711er, die wir für euch portraitierten. Wenn ihr noch an weiteren interessanten Stuttgarterinnen und Stuttgartern interessiert seid – dann hierentlang.

Artwork: Robin Treier

Marcel Schlegel
Author

Schreibt viel und immer mit zwei Fingern. Mal über dies, mal mehr über das. Stärke: die Kommasetzung. Punkt. Ein Werdegang in Linkform – hier: http://bit.ly/2ajtdCU

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